Tradition & Ehrenamt
Seit über vier Jahrzehnten ein fester Bestandteil von Hof und Lembach
Der Name unseres Festes geht auf einen jahrhundertealten landwirtschaftlichen Brauch zurück: Nach der erfolgreichen und anstrengenden Ernte wurde das wichtigste Werkzeug – die Sichel – feierlich an den Nagel gehängt („gehenkt“). Es war der Moment durchzuatmen, Dankbarkeit zu zeigen und gemeinsam zu feiern.
Diesen Erntedank-Gedanken lassen wir am 3. Sonntag im September in der idyllischen Kelter von Hof und Lembach, umgeben von Weinbergen am Fuße des Lichtenbergs, weiterleben.
Im Jahr 2027 feiern wir bereits die 50. Sichelhenket in der Kelter Hof und Lembach!
Hinter der Sichelhenket steht keine Veranstaltungsagentur, sondern eine engagierte Dorfgemeinschaft. Alle Helferinnen und Helfer an den Grills, Getränkeständen und am Kuchenbuffet arbeiten komplett ehrenamtlich.
Das Besondere daran: Wir feiern nicht nur für uns. Der gesamte Erlös des Festes wird traditionell wohltätigen Zwecken in und um unsere Gemeinde zur Verfügung gestellt.
Wer bei uns ein Viertele Trollinger trinkt oder ein Stück Kuchen isst, unterstützt damit also gleichzeitig soziale Projekte in der Region.
Der Ursprung der Sichelhenket reicht bis ins Jahr 1977 zurück. Was als kleines Erntedank-Ritual unter Nachbarn begann – man hängte nach getaner Ernte die Sicheln feierlich an die Wand der Kelter – entwickelte sich schnell zu einem festen Termin im Dorfkalender. Bereits beim 1. Sichelhenket 1978 kamen gemeinsames Essen und Trinken sowie eine kleine Sammelbüchse für einen guten Zweck zusammen: Aus rund 400 DM Spendensumme im ersten Jahr wurde über die Jahrzehnte eine feste Institution.
Was ursprünglich eine spontane Idee einiger Nachbarn aus Hof und Lembach war, wuchs stetig weiter. Heute engagieren sich rund 40 bis 50 freiwillige Helferinnen und Helfer im Sichelhenket-Team – von der Vorbereitung der Kelter über den Ausschank bis zum Kuchenbuffet. Bereits 2007 feierte die Sichelhenket ihr 30-jähriges Jubiläum mit einem großen Festabend; 2027 sind wir nun bei der 50. Ausgabe angekommen.
Seit den Anfängen ist ein Grundsatz unverändert geblieben: Der komplette Erlös des Festes wird gespendet. Über die Jahre kamen so schon Bänke für den Friedhof, Spielgeräte für den Spielplatz, Unterstützung für Kindergärten, Schulen, die Kirchengemeinde und das DRK zusammen. Eine Übersicht der Spendenempfänger findest Du hier.